Webschiffli

Geschichte

2012

Der Maschinenpark wird umfassend erneuert mit einem Kehlautomaten Weinig Powermat 1000, einer neuen Längskreissäge und mit ablaufoptimierenden Einrichtungen und Geräten.

2010

feiert die STAHEL + KÖNG AG ihr 111-jähriges Jubiläum. Das Unternehmen hat sich vom Hersteller von Webschiffchen zum flexiblen Anbieter von Profilleisten und Massivholzteilen nach Mass entwickelt.

2009

wird die Flexibilität und die Produktionsdurchlaufzeit nochmals verbessert mit dem Kauf eines kompletten CNC Bearbeitungscenters für die Herstellung von Werkzeugen zur Holzbearbeitung. Die 5-achsige Werkzeugschleifmaschine übernimmt die Daten direkt aus der CAD Profilzeichung und garantiert höchste Profilgenauigkeit und Oberflächengüte. 

2007

wird die gesamte Späneabsauganlage samt Kompressor erneuert und frequenzgesteuert optimiert. Der Stromverbrauch wird um 100'000 KWh pro Jahr reduziert.

2007

lässt sich die Firma nach dem Standard des FSC zertifizieren (Zertifikat für nachhaltige, umwelt- und sozialverträgliche Holzverarbeitung).

2006

wird die Produktionsfläche um ein Geschoss erweitert für die Herstellung von Keilrahmen mit speziellem Keilfräsautomaten.

2005

setzt die Einführung einer elektronische Lagerbewirtschaftung auch im Rohholzlager neue Standards für die systematische Qualitätskontrolle und optimale Nutzung des Massivholzes.

2000

wird die Produktion umfassende modernisiert durch Investitionen in vollautomatische Kehltechnologie (Weinig Powermat 3000) und entsprechende Werkzeugherstellung.

1999

richtet sich die Produktion mit einer Lackierstrasse für die Herstellung von Profilleisten für den Fensterbau ein.

1999

Jubiläum "100 Jahre STAHEL + KÖNG AG"

1998

wird die Firma offiziell an die vierte Generation an Heinz Fodor (als Mehrheitsaktionär) übergeben. Sie hat sich inzwischen zum eigentlichen Profilspezialisten entwickelt.

1993

trifft eine weltweite Rezession die Textilbranche besonders hart und erzwingt die Aufgabe der Webschützenproduktion. Für die Umstrukturierung tritt Heinz Fodor als Geschäftsleiter in die Firma ein.

1987

wird Firma Max Frick, Samstagern, die Profilleisten für Bilderrahmen herstellt, übernommen. Dafür wird eine neue Produktionshalle erstellt und die Herstellung von "Profilleisten" beginnt.

1985

zieht sich H. Köng nach 63 Dienstjahren in den Ruhestand zurück. Als Nachfolger übernehmen R. Brunner-Stahel und J. Fodor-Köng die Firma. Hauptaufgabe der dritten Generation ist die Ablösung der Webschützen durch Alternativprodukte.

1980

ist der Zenit der Webschützenproduktion mit 65 Mitarbeitern erreicht. Durch zunehmenden Einsatz von schützenlosen Webmaschinen wird das "Webschiffli" zum technisch überholten Produkt.

1943

übernehmen der Sohn Fritz Stahel und sein Schwager Heinrich Köng die Firma mit dem neuen Namen Stahel & Köng. 1967 wird ein Neubau erstellt und die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

1906

produziert F. Stahel als erster Betrieb in der Schweiz Automatenwebschützen für die damals neuen Webmaschinen mit automatischem Spulenwechsel.

1899

gründete Friedrich Stahel eine eigene Firma für die Herstellung von Webschützen ("Webschiffli"). Die Maschinen wurden durch ein selbstgebautes Wasserrad angetrieben, für die Beleuchtung sorgten Petrollampen.